Halt in schweren Momenten!

Ökumenisch getragen, professionell organisiert – im Einsatz auf Anforderung der Feuerwehr Dortmund.

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Wenn nach einem belastenden Ereignis Schock, Trauer oder Fassungslosigkeit bleiben, sind wir da – hörend, tröstend und haltgebend.

Die Ökumenische Notfallseelsorge Dortmund begleitet seit 1994 Menschen in Dortmund, deren Leben sich von einem Moment auf den anderen dramatisch verändert.

Auf Anforderung der Einsatzleitstelle der Feuerwehr Dortmund kommen wir zu Ihnen, z. B. nach dem plötzlichen Verlust eines Angehörigen, nach dem Miterleben eines Todesfalls, nach schweren Unfällen, bei Suiziden oder nach Gewaltverbrechen. Wir werden ausschließlich tätig, wenn die Feuerwehr uns ruft – meist auf Anforderung der Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, der Feuerwehr oder der Polizei vor Ort.

Unser Team umfasst mehr als 80 ehrenamtliche Mitarbeitende aus der evangelischen und katholischen Kirche und Hauptamtlichen in Leitungsfunktion. Das Team wird ergänzt durch ehrenamtliche muslimische Notfallbegleiterinnen und -begleiter.

An 365 Tagen im Jahr sind rund um die Uhr mindestens zwei Mitarbeitende in telefonischer Bereitschaft. Neben mehr als 300 Einsätzen jährlich stellen wir zudem einen Feuerwehrseelsorger, der die Feuerwehr in Fragen von Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) sowie Ethik berät und Einsatzkräfte begleitet. Die Dienste werden über einen Online-Dienstplan organisiert; die Alarmierung erfolgt grundsätzlich durch den Erkunder PSNV der Berufsfeuerwehr Dortmund.

Achtung:

Die Notfallseelsorge wird nur durch die Feuerwehr Dortmund alarmiert und kann nicht direkt kontaktiert werden. Bitte wenden Sie sich an 112 oder nutzen Sie folgende Hilfsangebote:

Da sein. Zuhören. Begleiten.

Ein plötzlicher Todesfall oder ein anderes dramatisches Ereignis kann das Leben in Sekunden aus der Bahn werfen. Viele erleben dann Schock, Leere und das Gefühl: „Nichts ist mehr wie es war.“

Die Notfallseelsorge begleitet in diesen ersten Stunden – ruhig, zugewandt und vor Ort. In Ergänzung zu Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei leisten wir psychosoziale Akuthilfe.


Ziele der Notfallseelsorge sind:

Hilfe und Stabilisierung in Krisensituationen
Betreuung von Beteiligten und Angehörigen
Begleitung der Angehörigen bei häuslichen Todesfällen
Beistand im Zusammenhang mit Suizid und Suizidversuch
Überbringung von Todesnachrichten in Zusammenarbeit mit der Polizei
Erstbetreuung von Personen die Opfer eines Verbrechens wurden
Beratung von Einsatzkräften im Blick auf psychosoziale und seelsorgliche Belange

Menschen in Notfallsituationen beizustehen, ist unverzichtbarer Bestandteil christlichen Glaubens. Notfallseelsorge ist eine Form dieses Beistands. Sie ist damit ein Grundbestandteil des Seelsorgeauftrages der Kirchen und ist in ihrem Grundsatz ökumenisch ausgerichtet. Notfallseelsorge richtet sich an alle Menschen und achtet das Recht auf Selbstbestimmung und die religiöse und weltanschauliche Orientierung der Betroffenen.

So wirst du Teil der Notfallseelsorge. Jetzt bewerben!

WER KANN MITARBEITEN?

Interessierte, die im christlichen Glauben verankert und bereit sind, sich spezifisch für die Mitarbeit in der Notfallseelsorge aus- und fortbilden zu lassen, können Teil der Gruppe werden. Wünschenswert ist ein kirchliches, soziales bzw. für die Notfallseelsorge relevantes Engagement. Die ehrenamtlichen Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger werden von der Evangelischen und Katholischen Kirche in Dortmund beauftragt und arbeiten ökumenisch mit hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorgern zusammen.

Bei einem tragischen Ereignis werden wir von der Feuerwehr oder der Polizei benachrichtigt, um Menschen in dieser Situation zu helfen und Beistand zu geben. Dabei praktizieren wir Offenheit und Achtung gegenüber anderen Religionen, Weltanschauungen und Kulturen.

Der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt! Unsere Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger sind und bleiben an der Seite der betroffenen Personen und informieren über weitergehende Hilfen. Wir ermöglichen bei einem Todesfall im familiären Bereich einen religiösen Abschied und beten auf Wunsch mit den Betroffenen. Neben der Notfallseelsorge für den häuslichen Bereich gibt es die Notfallseelsorge im öffentlichen Raum, z. B. bei Unfällen.

Wenn du dir vorstellen kannst, Menschen in Ausnahmesituationen beizustehen, brauchst du vor allem Haltung, Teamgeist und Verlässlichkeit. Die wichtigsten Voraussetzungen findest du hier. Alles Weitere klären wir vor deiner Anmeldung in einem persönlichen Vorgespräch.

Grundvoraussetzungen
  • Du bist spätestens am Ende des Kurses 25 Jahre alt.

  • Du hast sehr gute Deutschkenntnisse.

Das solltest du persönlich mitbringen
  • psychische und körperliche Stabilität (auch in belastenden Situationen)

  • persönliche Reife und eine gute Selbstreflexion

  • Fähigkeit zur Selbst- und Fremdwahrnehmung

  • Eigenverantwortung und Teamfähigkeit

  • Du respektierst konsequent die Schweigepflicht.

  • Du bist ökumenisch offen und begegnest anderen Religionen, Weltanschauungen und Kulturen mit Respekt.

  • Du bist bereit, religiöse Rituale in die Begleitung einzubeziehen.

  • Du kannst dich in die Zusammenarbeit mit Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei einfügen und ordnest dich bei Bedarf der Einsatzstruktur unter.

  • Du hast Lust auf aktive Mitarbeit im Notfallseelsorge-System Dortmund.

Das brauchst du technisch
  • Smartphone (zwingend)

  • E-Mail-Erreichbarkeit

  • Auto (Einsätze sind häufig auch nachts)

  • Navi oder sehr gute Ortskenntnisse in Dortmund

Zeitlicher Umfang
  • mindestens 24 Bereitschaften à 8 Stunden pro Jahr / durchschnittlich 2 Bereitschaften à 8 Stunden pro Monat

  • Mitarbeit in Bereitschaftsteams / -wochen

  • Teilnahme an Fallbesprechungen und Fortbildungen

Die Auswahl der ehrenamtlichen Bewerber und Bewerberinnen für die Ökumenische Notfallseelsorge Dortmund treffen die Leiter und das Leitungsteam, die auch für weitere Fragen ansprechbar sind.

Pfr. Meinhard Elmer | Dekanatsbeauftragter für die Notfallseelsorge der katholischen Kirche in Dortmund

Pfr. Hendrik Münz | Pfarrer für Notfallseelsorge und Seelsorge in Feuerwehr und Rettungsdienst des Ev. Kirchenkreises Dortmund

Kontakt über:
Katholisches Stadtbüro
Propsteihof 10
44137 Dortmund
Tel. 0231 1848-241

Ansprechpartner

Pfr. Meinhard Elmer

Dekanatsbeauftragter für die Notfallseelsorge der katholischen Kirche in Dortmund

Kontakt über:
Katholisches Stadtbüro
Propsteihof 10
44137 Dortmund
Tel. 0231 1848-241

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Pfr. Hendrik Münz

Pfarrer für Notfallseelsorge und Seelsorge in Feuerwehr und Rettungsdienst des Ev. Kirchenkreises Dortmund​

Kontakt über:
Katholisches Stadtbüro
Propsteihof 10
44137 Dortmund
Tel. 0231 1848-241

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Trost, wenn Worte fehlen – wir sind da!