Mitarbeit und Anforderungen

UNSERE AUFGABE

Bei einem tragischen Ereignis werden wir von der Feuerwehr oder der Polizei benachrichtigt, um Menschen in dieser Situation zu helfen und Beistand zu geben. Dabei praktizieren wir Offenheit und Achtung gegenüber anderen Religionen, Weltanschauungen und Kulturen.

Der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt! Unsere Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger sind und bleiben an der Seite der betroffenden Personen und informieren über weitergehende Hilfen. Wir ermöglichen bei einem Todesfall im familiären Bereich einen religiösen Abschied und beten auf Wunsch mit den Betroffenen. Neben der Notfallseelsorge für den häuslichen Bereich gibt es die Notfallseelsorge im außerhäuslichen Bereich, z. B. bei Unfällen. Für diesen Dienst ist eine zusätzliche Ausbildung erforderlich.

WER KANN MITARBEITEN?

Interessierte, die im christlichen Glauben verankert und bereit sind, sich spezifisch für die Mitarbeit in der Notfallseelsorge aus- und fortbilden zu lassen, können Teil der Gruppe werden. Die Mitgliedschaft in einer Kirche der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) wird vorausgesetzt. Wünschenswert ist ein kirchliches, soziales bzw. für die Notfallseelsorge relevantes Engagement. Die ehrenamtlichen Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger werden von der Evangelischen und Katholischen Kirche in Dortmund beauftragt und arbeiten ökumenisch mit hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorgern zusammen.

ANFORDERUNGEN AN IHRE MITARBEIT

Grundvoraussetzungen für eine Mitarbeit sind die Vollendung des 25. Lebensjahres (am Ende des Kurses) sowie sehr gute Deutschkenntnisse. Notwendige persönliche und soziale Kompetenzen, technische Voraussetzungen und Anforderungen an den Umfang Ihrer Arbeit können Sie den nachfolgenden Listen entnehmen. Weitere Einzelheiten sind vor der Anmeldung Thema in einem Vorgespräch.

Persönliche und soziale Kompetenzen:

  • psychische und physische Stabilität und Belastbarkeit
  • persönliche Reife
  • Fähigkeit zur Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Eigenverantwortlichkeit und Teamfähigkeit
  • Anerkennung und Wahrung der Schweigepflicht
  • Ökumenische Offenheit und Achtung anderer Religionen, Weltanschauungen und Kulturen
  • Bereitschaft, religiöse Rituale in die Arbeit einzubeziehen
  • Bereitschaft, sich in der Kooperation mit Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei und innerhalb des Notfallseelsorge-Teams ein- und gegebenenfalls auch unterzuordnen
  • Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit im Notfallseelsorgesystem Dortmund

Technische Voraussetzungen:

  • ein Handy (unbedingt)
  • ein Computer (Email-Adresse)
  • ein Auto (Einsätze finden sehr oft auch in der Nacht statt)
  • ein Navigationsgerät bzw. sehr gute Ortskenntnisse in Dortmund

Umfang der Arbeit:

  • 8 bis 10 Bereitschaften im Jahr
  • 24-Stunden-Bereitschaften (unter der Woche) oder Wochenendbereitschaften
  • Teilnahmen an kollegialen Fallbesprechungen und Fortbildungen

ANSPRECHPARTNER

Die Auswahl der ehrenamtlichen Bewerber und Bewerberinnen für die Ökumenische Notfallseelsorge Dortmund trifft der Vorstand, der auch für weitere Fragen ansprechbar ist.

Pfr. Meinhard Elmer, Dekanatsbeauftragter für die
Notfallseelsorge der katholischen Kirche in Dortmund
Pfr. Hendrik Münz, Feuerwehrseelsorger und
Koordinator Notfallseelsorge der evangelischen Kirche in Dortmund

MUSLIME ALS NOTFALLBEGLEITER

Unterstützt durch die Christlich Islamische Gesellschaft e.V. Köln besteht seit 2006 auch die Möglichkeit , dass Musliminnen und Muslime an der Ausbildung teilnehmen. Diese können sich an unseren Kooperationspartner wenden:

Christlich-Islamische Gesellschaft e.V.
z.Hd. Herrn Dr. Lemmen
Alte Wipperfürther Straße 53
51065 Köln (Buchheim)Tel. 0221 1683 4624
Fax 0221 1683 4623

E-Mail: lemmen@chrislages.de

WEITERE INFORMATIONEN
www.notfallseelsorge-pb.de