Selbstverständnis

WIR WOLLEN DA SEIN

Menschen geraten durch den plötzlichen Tod eines Angehörigen oder durch ein anderes dramatisches Ereignis von einer Minute auf die andere in einen Zustand der Hilflosigkeit und Verzweiflung. „Nichts ist mehr so wie es war!“ Hier bietet die Notfallseelsorge menschlichen Beistand und Begleitung an. Wir wollen „da sein“, denn niemand soll in den ersten schweren Stunden nach einem traumatischen Erlebnis alleine bleiben. In Ergänzung zu den Diensten von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei versucht die Notfallseelsorge seelische „Erste Hilfe“ zu leisten. Ziele der NFS sind:

  • Hilfe und Stabilisierung in Krisensituationen
  • Betreuung von Verletzten, Beteiligten und Angehörigen
  • Begleitung der Angehörigen bei häuslichen Todesfällen
  • Beistand im Zusammenhang mit Suizid und Suizidversuch
  • Überbringung von Todesnachrichten in Zusammenarbeit mit der Polizei
  • Erstbetreuung von Personen die Opfer eines Verbrechens wurden
  • Betreuung von Einsatzkräften in Verbindung mit den Fachberatern Seelsorge der Feuerwehr und den Polizeiseelsorgern und ggf. Nachbereitung bei belastenden Einsätzen.

Menschen in Notfallsituationen beizustehen, ist unverzichtbarer Bestandteil christlichen Glaubens. Notfallseelsorge ist eine Form dieses Beistands. Sie ist damit ein Grundbestandteil des Seelsorgeauftrages der Kirchen und ist in ihrem Grundsatz ökumenisch ausgerichtet. Notfallseelsorge richtet sich an alle Menschen und achtet das Recht auf Selbstbestimmung und die religiöse und weltanschauliche Orientierung der Betroffenen.

ANSPRECHPARTNER

Pfr. Meinhard Elmer, Dekanatsbeauftragter für die
Notfallseelsorge der katholischen Kirche in Dortmund
Pfr. Hendrik Münz, Feuerwehrseelsorger und
Koordinator Notfallseelsorge der evangelischen Kirche in Dortmund